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Comedy Academy Köln
Viertägiges Intensivseminar

16.-19. November 2003

» aktuelle Kurse 2008/2009

Koeln Köln Comedy Festival Comedy Schule School Kleinkunst Workshop Bühnen Kabarett Seminar Seminare Workshops Wettbewerb
Gesponsort von BlondheimTV ("Quatsch Comedy Club", Pro7)

 
John HudsonJürgen UrigThorsten Sievert
    John Hudson            Jürgen Urig       Thorsten Sievert
 
 
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Dozenten:
 
John Hudson, Impro/ Stand-Up
» Homepage
Jürgen Urig, Autor » Homepage
Thorsten Sievert, Regie, Cameraacting » Biographie
 
Unterrichtszeit:
Sa.-Mi., jeweils 10 - 18 Uhr,
Mittagspause ca. 13 - 14.30 Uhr
 
Höchstteilnehmerzahl: 10
 
Preis pro Teilnehmer: wird noch bekanntgegeben
 
Ort: Köln
 
» Stadtplan von Köln
In Kooperation mit hochkarätigen Comedians und TV-Produktionen veranstalten wir dieses Intensivseminar zu den Themen Comedy-Basics, Improvisation, Stand-Up und Sketch-Comedy. Unsere Kooperationspartner sind auf der Suche nach Nachwuchstalenten, die im Anschluss an den Kurs Gelegenheit haben, sich in einem Showcase Produzenten, Castern, Veranstaltern und Agenturen vorzustellen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Teilnahme-Voraussetzungen:
Sie sollten zumindest schon ein paar kleine Auftritte gemacht haben. Demovideo (bitte an unsere Adresse unter "Kontakt" schicken).
Anreise und Übernachtung:
 
Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie eine Mitfahrgelegenheit suchen oder anzubieten haben oder mit anderen Teilnehmern zusammen Zimmer teilen möchten, um Kosten zu sparen. Wir vermitteln Ihnen dann, wenn möglich, Kontakte. Ansonsten finden Sie günstige Übernachtungen z.B. unter folgenden Links:
 
www.bed-and-breakfast.de
www.hotels-pensionen-koeln.de
www.hotel.de
 
Alles über Köln (mit Stadtplan) unter: www.koeln.de
 
Eine günstige Alternative zur Bahn- oder Autoanreise von Berlin oder Dresden unter:
 
Fly high, pay low.
 
Von Hamburg und Hannover auch unter: www.hlx.de
 
Über die Dozenten:
 
Comedy-Basics, Improvisation: John Hudson
 
Seit Anfang der 90er Jahre arbeitet John Hudson als Comedian und Impro-Künstler in Neuseeland und in vielen europäischen Ländern. Mit den „Shenanigan Brothers“ und der “Kiwi-Comedy-Show” trat er u.a. beim Köln Comedy Festival auf. Als Autor und Regisseur inszeniert er u.a. unkonventionelle Shakespeare-Adaptionen, Kindertheaterstücke und Musicals. Er ist in Neuseeland sowohl in Fernsehgastspielen als auch als Theaterschauspieler vielbeschäftigt. Seit den frühen Neunzigern unterrichtet John als Lehrer für Improvisations- und Comedy-Technik in Neuseeland und Deutschland. Er arbeitete an der Köln Comedy Schule als Kursleiter und Regisseur von Showcases und hat mit seinem umfangreichen Wissen und seiner langjährigen Erfahrung viele, mittlerweile etablierte Künstler in ihren Anfängen unterstützt.
 
 
Regie: Thorsten Sievert
 
Thorsten Sievert führte in diesem Jahr Regie bei der Kabarettsendung „Spezlwirtschaft“ im Bayerischen Fernsehen. Als Producer und Redaktionsleiter bei Brainpool TV war er verantwortlich u.a. für die Sat.1-Wochenshow, Knop‘s Spätshow, den Deutschen Comedy Preis und die Köln Comedy Gala. Für die Sendung T.V. Kaiser arbeitete Thorsten Sievert als Casting-Coach. Er ist weiterhin Regisseur und Coach für diverse Kabarettisten und Comedians, u.a. Hans Günther Butzko, Käthe Lachmann, Vince Ebert und das Kabarett „Die Kugelblitze“ in Magdeburg. Ausserdem arbeitet er als Theater-Regisseur für das Theater in der Basilika in Hamburg und als Leiter diverser Workshops und Kurse für Stand Up-Comedy, Sketch-Comedy, Kabarett, Theater und Film.
 
 
Texte: Jürgen Urig
 
Er war u.a. Chefautor für die erfolgreichen TV-Sendungen „RTL Samstag Nacht“, und „T.V. Kaiser“, Autor für die „Sat.1-Wochenshow“ (Erfinder der Figur Brisko Schneider - „Hallo liebe Liebenden“) und wirkte als Head of Development Comedy & Sitcom bei der Produktionsfirma KirchMedia Entertainment. Derzeit schreibt er als freier Autor u.a. für die Sendungen „Geht’s noch?“ (Pro 7) und „Mensch Markus“ (Sat. 1). Jürgen Urig ist ausserdem Sprecher und gibt eigene Seminare über „Kreatives Schreiben“ für Autoren im Fernseh- und Radiobereich.
 
 
Workshop-Inhalte:
 
Improvisation und Comedy Basics - John Hudson
 
John Hudsons Kurse haben keinen starren vorher festgelegten Ablauf. Auch er improvisiert in seinen Workshops um auf die speziellen Erfordernisse der Teilnehmer eingehen zu können.
 
Grundsätzliche Inhalte:
  • Selbstbewusstsein und Sicherheit gewinnen: Es ist das Wichtigste für Improvisation
  • Techniken und Übungen zum Überleben auf der Bühne :
    Sei mutig
    Lege deine Zweifel ab
    Höre auf, Deinen natürlichen Talente und Fähigkeiten selbst zu sabotieren
    Wie funktioniert Comedy? Gibt es dafür ein auf der Bühne umsetzbares Konzept?
    Basis Wissen und Performance-Techniken für eine erfolgreiche Improvisation.
 
Die einzelnen Übungen werden je nach dem Stand der Kursteilnehmer im Niveau angepasst - Anfänger, Fortgeschrittene und Profis.
 
Regiearbeit - Thorsten Sievert:
  • Arbeit an Comedy-Figuren bzw. Entwicklung von Figuren
  • Arbeit an Haltungen und Emotionalen Zuständen der Figuren/des Comedians auf der Bühne
  • Präsentation von Gags
  • Spiel mit dem Publikum
  • Körperlichkeit auf der Bühne
  • Kreativen Prozess steuern
  • Herausarbeitung des Besonderen Stils des jeweiligen Bühnenkünstlers
  • Comedy auf der Bühne - Comedy vor der Kamera: Unterschiede und Gemeinsamkeiten
 
Comedy - Textarbeit: Jürgen Urig
 
Comedyschreiben: Es gibt keine Regeln, nur Techniken. Es ist hilfreich diese Techniken zu beherrschen. Nur dann kann man sie ignorieren, ändern, sich eigene machen. Anarchie im Kopf zulassen und diese Anarchie in Bahnen lenken. Keine Schranken im Kopf. Nichts ist heilig - Nur wer fett aufträgt, kann auch reduzieren.
 
Was ist lustig? Alles, wenn man so denkt. Also, laß es raus, laß Deinen Blickpunkt auf die Welt zu. Denn nur der Blickpunkt zählt. Ein Unglück kann aus anderer Sicht erzählt, lustig sein.
 
Am Anfang war die Pointe: Comedy ist Überraschung. Überrasch Deine Zuhörer, überrasch Dich selbst.
 
Comedy ist Geschichten erzählen: Vom Oneliner bis zum Boulevardtheater oder Spielfilm. Jede Comedygeschichte hat, genau wie jedes Drama, einen Konflikt und basiert, genau, wie jedes Drama, auf Situation - Entwicklung - Ergebnis
 
 
Anatomie eines Gags, die Drei-Akt-Struktur:
 
Erster Akt (straight line) etabliert die Situation und die Charakter.
 
Zweiter Akt - die Entwicklung.
 
Dritter Akt (punch line) - das Ergebnis.
 
 
Selbstbewußtsein und Selbstkritik.
 
Aber nichts ist lustig an einem Tabubruch um des Tabubruchs willen, bzw. ein schlechter Text wird nicht durch einen Dialekt lustiger.
 
 
Grundsätze für Comedy
  • Klarheit, Einfachheit
  • Präzision
  • Relevanz
  • Identifikation
  • Überraschung
  • Übertreibung
  • Timing
  • Fallhöhe schaffen
  • Konflikte schaffen
 
Übungen für Fortgeschrittene:
 
Gemeinsames Klären der Fragen:
Was ist Kreativität?
Was ist lustig, was nicht?
Wie weit darf Comedy gehen?
Ernste Themen komisch behandeln? Für wen mach ich Comedy?
Was ist noch "kreativ adaptiert" und was ist schon geklaut?
Wann funktioniert eine Pointe?
Wie wichtig ist die Pointe?
Wie komme ich zur Pointe?
Anhand von Beispielen.
 
 
Ablauf: Comedy-Workshop
 
 
1. Tag
 
vormittags
 
gegenseitige Vorstellung Was erwarten Sie von diesem Seminar?
 
Danach Training in der Gruppe (John), erste Einschätzung durch Thorsten und Jürgen.
 
Kaffee-Pause
 
Improvisation, Gruppe (John)
 
abends
 
Präsentation der Ergebnisse
 
 
2. Tag:
 
Training (John), dazu parallel Textarbeit mit Jürgen.
 
Improvisation (John)
 
 
3. Tag:
 
vormittags
 
Training (John)
 
Danach parallel:
 
John: Improvisation mit der Gruppe
 
Thorsten: Einzel-Regie
 
Jürgen: Einzel-Textarbeit
 
abends: Showcase
 
4. Tag:
 
vormittags
 
Nacharbeit und -besprechung (John)
 
nachmittags:
 
Nacharbeit und -besprechung, Videoanalyse des Showcase.